Satzung

 

Satzung

 

 

des Kegelklubs

 

 

“ P ü p p c h e n l e g D i c h “

 

 

 

§ 1

 

 

Der Kegelklub wurde 1939 in Lünen- Süd gegründet.

 

Das aktive Vereinsleben kam jedoch im Laufe der Kriegsjahre zum Erliegen, weil ein Großteil der Mitglieder zur Wehrmacht eingezogen wurde. (Mitbegründer des Klubs war Heini Erfmeier)

 

 

Nach Kriegsende trafen sich die verbliebenen Kegelbrüder und ließen den Klub mit weiteren Interessenten mit dem Namen “ Püppchen leg dich“ wieder aufleben.

 

 

Chronologisch fortlaufende Aufzeichnungen über das Vereinsleben liegen aber erst seit 1960 vor. Sie sind - Dank des damaligen Schriftführers Fritz Rudolph – zu einer “Vereins- Chronik“ zusammengefasst.

 

 

Die Vereins- Chronik wird vom Schriftführer des Vereins verwaltet und weiter geführt.

 

 

§ 2

 

 

Die Höchstzahl der aktiven Mitglieder sollte, um einen normalen Ablauf der Kegel- Spiele zu gewährleisten, auf 10 Personen beschränkt bleiben.

 

Neue Kegler können nur mit ein-stimmigen Votum sämtlicher Klub- Mitglieder aufgenommen werden, nachdem zunächst eine gewisse Probezeit absolviert werden muß. (Beschluß v. 25.05.2006)

 

 

Bei der evtl. schriftlich vorzunehmenden Abstimmung hat der Antragsteller den Abstimmungsraum zu verlassen.

 

 

Das neue Mitglied hat bei Eintritt den anteiligen Kassenteil – evtl. in Raten – zu zahlen.

 

Individuelle Lösungen sind- nach Abstimmung- möglich.

 

 

§ 3

 

 

Gekegelt wird alle zwei Wochen. Der betreffende Wochentag und die Kegelzeit wird individuell festgelegt und richtet sich nach den mehrheitlich zu berücksichtigen Wünschen der Mitglieder und des betreffenden Kegel- Lokals. z. Z. Freitags von 18 - 21 Uhr im Hubertus.

 

 

§ 4

 

 

Das Betreten der Kegelanlage ist nur in Turnschuhen erlaubt.

 

Die evtl. aushängenden Bestimmungen des Bahnbetreibers sind zu beachten.

 

 

§ 5

 

 

Gäste können an den Kegelabenden in der Regel nur dann teilnehmen, wenn die Höchstzahl der Teilnehmer (10 Kegler) nicht wesentlich überschritten wird.

 

 

Gastkegler zahlen die gleichen Kegelgebühren wie Vereinsmitglieder.

 

 

§ 6

 

 

Der Bestand der Kegelkasse ist auf einem Bankkonto angelegt. (z.Zt. bei der Sparkasse Lünen, Kto.-Nr.: xxxxxxxxx).

 

Das Konto wird vom Kassenführer verwaltet.

 

 

Die Kegelkasse soll jährlich – in der Regel v o r der Jahreshauptversammlung – von 2 zu wählenden Mitgliedern geprüft werden. (Beschluß v. 11.01.2007)

 

 

Die Jahreshauptversammlung findet in der Regel zu Anfang eines jeden Kegel- Jahres statt, in der die Vorstandswahlen stattfinden, die Berichte des Kassenführers und der Kassenprüfer abzugeben sind, die Siegerehrungen vorgenommen werden und sonstige Tagesordnungspunkte besprochen werden.

 

 

Um einen ordnungsgemäßen Ablauf der Jahreshauptversammlung zu gewährleisten, ist vor Beginn ein Versammlungsleiter zu wählen.

 

 

Weitere Versammlungen können vom Vorstand von Fall zu Fall einberufen werden.

 

 

§ 7

 

 

In jedem Jahr wird eine Vereinsmeisterschaft ausgekegelt und der “Fredenbaum- Meister“ (Dortmunder Bild) ermittelt. Der jeweilige Gewinner erhält einen Wanderpokal, auf dem, zu Lasten der Vereinskasse, der Name des Siegers und das betreffende Kegeljahr eingraviert wird.

 

 

Die Vereinsmeisterschaft – mit individuellen Bildern – wird mit Hin und Rückspiel “ Jeder gegen Jeden“ ausgespielt und erstreckt sich über das gesamte Kegeljahr. Zu Anfang des Jahres wird ein Spielplan erstellt, der vom Schriftführer geführt und nach jedem Kegelabend ergänzt wird. Der jeweils gültige Tabellenstand kann an jeden Kegelabend eingesehen werden.

 

 

Bis zum Jahresende müssen alle Nachhochspiele absolviert sein, andernfalls wird das offene Spiel für denjenigen Kegler mit 0:5 Hölzern als verloren gewertet, der an dem entsprechenden Spieltag gefehlt hat.

 

 

Die Fredenbaum- Meisterschaft wird nur für Kegler gewertet, die an mindestens 15 Spielen im Jahr teilgenommen haben. (Beschluß v. 07.01.2016)

 

 

Am Ende des Kegeljahres erhält jedes Mitglied eine spezifizierte Aufstellung über beide Meisterschaften mit allen wichtigen Daten und Ergebnissen.

 

 

§ 8

 

 

(Kegelgebühren, Strafen etc.)

 

 

Die z.Zt. gültigen Vereinbarungen sind dieser Satzung als Anlage 1 beigefügt. Zu zahlende Beiträge und Strafen werden – nach Abstimmung – den Erfordernissen jeweils angepasst.

 

 

§ 9

 

 

Evtl. aufgelaufene Kegel- Restbestände sind am nächsten Teilnahmetag nachzuzahlen oder werden bei anstehenden Kegelausflügen, Vereinsfeiern o. ä. verrechnet.

 

 

§ 10

 

 

Erreicht ein Kegel- Mitglied im Laufe seiner Mitgliedschaft während des Kegeljahres einen runden Geburtstag, so erhält er von den übrigen Kegelbrüdern den Gegenwert von 50 € (in der Regel einen Frühstückskorb). Evtl. Sonderwünsche des betreffenden Mitglieds sind aber – in der o. g. Größenordnung – zu berücksichtigen.

 

 

§11

 

 

In der Regel sollte sich ein Kegel- Mitglied frühzeitig beim Präsidenten oder dem Kassierer abmelden, ansonsten m u ß er einen Strafbetrag laut Anlage 1 bezahlen. (Beschluß v. 07.01.2010)

 

 

§ 12

 

 

Fehlt ein Mitglied an 4 aufeinanderfolgenden Kegeltagen unentschuldigt und wird innerhalb dieses Zeitraums keine Teilnahme- Gebühr gezahlt, so wird vorausgesetzt, dass der Betreffende an einer weiteren Mitgliedschaft im Kegelklub nicht mehr interessiert ist. Das Mitglied wird ausgeschlossen und verliert seinen entsprechenden Anteil aus der Kegelkasse.

 

 

§ 13

 

 

Machen sich Mitglieder während des Kegelabends, während eines Ausflugs, einer Vereins- Versammlung oder auch außerhalb der Kegelgemeinschaft eines vereinsschädigenden Verhaltens schuldig, so können sie – nach Abstimmung mit 2/3 Mehrheit – aus dem Klub ausgeschlossen werden. § 14 kommt in diesem Fall nicht zur Anwendung, d.h., eine Erstattung des Kassenanteils ist nicht möglich.

 

 

§ 14

 

 

Tritt ein Mitglied aus verständlichen Gründen (Alter, Krankheit, Wohnungswechsel, finanzielle Notlage o.ä.) aus dem Verein aus, so wird der betreffende Kassenanteil am Austrittstag ermittelt und – nach Abstimmung durch die übrigen Mitglieder – ausgezahlt, obwohl nach der Rechtssprechung (Reichsgerichtshof- Entscheidung – RGZ 113, 125, 135) darauf keinerlei Anspruch besteht.

 

 

Bei Tod eines Mitgliedes verbleibt der Anteil in der Vereinskasse.

 

 

§ 15

 

 

An einem evtl. geplanten Ausflug oder einer Vereinsfeier sollten möglicht alle Vereinsmitglieder teilnehmen, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu fördern bzw. zu erhalten. Eine Nichtteilnahme wird nur bei Vorliegen entschuldbarer Gründe akzeptiert.

 

Nimmt ein Mitglied aus fadenscheinigen Anlässen an einem solchen Event nicht teil, hat es keinen Anspruch auf den Kassenanteil, der für die teilnehmenden Mitglieder aufgewendet bzw. ausgezahlt wird. Selbst wenn akzeptable Gründe für eine spätere Absage von einer Reise vorgebracht werden, gehen doch die dem Klub entstehenden Auslagen für Zimmerreservierung, Reisekosten etc. zu Lasten des nicht teilnehmenden Mitgliedes.

 

 

 

Lünen, den 07. Januar 2016

 

 

 

 

A n l a g e 1 zur Vereinssatzung des Kegelklubs “ Püppchen leg Dich“

 

 

Gebühren- und Strafen- Katalog (gültig ab 07.01.2016)

 

 

a) Grundbetrag für jeden Teilnehmer......................................................... 6,00 €

 

 

b) Grundbetrag für jeden Fehltag (egal aus welchen Grund)..................... 9,00 €

 

 

c) Zusätzlich, Betrag für jeden Fehltag ohne vorheriges Abmelden………. 3,00 €

 

verlorene Kegel- Spiele:

 

 

1. jedes verlorene Spiel (wobei die Hälfte der Teilnehmer zahlt) =.........................0,10 €

 

 

2. jedes verlorene Mannschaftsspiel und Fredenbaum- Spiel =.........................0,20 €

 

 

3. geworfene Gossen (Pudel) grundsätzlich bei jedem Spiel =.........................0,10 €

 

4. berühren des Klingelbandes =.........................0,10 €

 

 

5. übertreten (wobei der Wurf nicht zählt) =..........................0,10 €

 

 

6. geworfene Kränze (außer Werfer) =..........................0,20 €

 

 

7. geworfene Neuner (außer Werfer) =..........................0,05 €

 

 

8. geworfene Neuner beim Spiel “rund ums Vorderholz“ zahlt

 

der Werfer.. =..........................0,20 €

 

 

9. Beim Spiel “Lotterie“ zahlt sowohl das schlechteste Ergebnis in der betreffende Spalte und auch der geworfene Pudel. Bei mehreren gleich- schlechten Ergebnissen werden alle betreffenden Kegler mit der entsprechenden Summe bestraft.

 

Der Höchstbetrag dieses Spiels wird auf 1,50 € limitiert.

 

 

10. 3 nacheinander geworfene Neuner oder Kränze kosten dem Werfer eine Spender- Runde.

 

 

11. Erreicht ein Kegler beim Dortmunder Bild die Ideal- Holzzahl von 300 oder mehr, so erhält er aus der Vereinskasse den Gegenwert von ½ Ltr. Bier.

 

 

12. Gewinnen 2 oder mehr Kegler mit gleicher Holzzahl das Dortmunder Bild, so verpflichten sie sich zu einer gemeinsam zu zahlenden Spender- Runde.

 

 

13. Zu spät erscheinende Mitglieder/ Gastkegler werden die bis zu ihrem Eintreffen absolvierten Spiele als verloren angerechnet. Bereits laufende oder abgeschlossene Spiele (außer Dortmunder Bild und Meisterschaft) können im Laufe des Kegelabends nicht nachgeholt werden.

 

 

Das im 1. Satz Geschriebene gilt auch für Kegler, die vor Beendigung des Kegelabends begründet die Kegelbahn verlassen, d.h. die nach dem Verlassen der Bahn absolvierten Spiele werden für den betroffenen Kegler als verloren gewertet.

 

 

14. absichtliche Störungen oder Behinderungen eines Keglers auf der Bahn werden von Fall zu Fall – je nach Schwere der Behinderung – individuell bestraft.

 

 

15. Das Telefonieren auf der Bahn ist auf das unbedingt Notwendige zu beschränken. Telefonate sind außerhalb der Kegelbahn zu führen.

 

 

Es werden keine Pflichtrunden vereinbart. Urlaubs-, Geburtstags- oder Jubiläums- Runden, sowie obligatorische oder sonstige Runden werden aber gerne angenommen, ebenso wenn die 1. oder letzte Neun/ Kranz des Kegeljahres geworfen wird, wenn ein Kegler die 300 beim Dortmunder Bild erreicht oder überschreitet, oder ein Kegler bei einem Kegelspiel (außer bei niedrigen Hausnummern) 3 gleiche Zahlen wirft.

 

 

 

 

Die zu zahlenden Gebühren/ Strafen werden jeweils den Erfordernissen angepasst.